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Schubert: Licht und Schatten Samuel Hasselhorn & Ammiel Bushakevitz
Album Info
Album Veröffentlichung:
2025
HRA-Veröffentlichung:
28.02.2025
Label: Harmonia Mundi
Genre: Classical
Subgenre: Vocal
Interpret: Samuel Hasselhorn & Ammiel Bushakevitz
Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Franz Schubert (1797 - 1828): Die junge Nonne, Op. 43 No. 1, D. 828:
- 1 Schubert: Die junge Nonne, Op. 43 No. 1, D. 828 04:51
- Auflösung, D. 807:
- 2 Schubert: Auflösung, D. 807 02:25
- Die Allmacht, D. 852:
- 3 Schubert: Die Allmacht, D. 852 05:05
- 17 Ländler, D. 366:
- 4 Schubert: 17 Ländler, D. 366: No. 3 - No. 4 - No. 3, in A Minor 02:41
- Der Einsame, Op. 41, D. 800:
- 5 Schubert: Der Einsame, Op. 41, D. 800 04:11
- Abendstern, D. 806:
- 6 Schubert: Abendstern, D. 806 02:17
- Normans Gesang, Op. 52 No. 5, D. 846:
- 7 Schubert: Normans Gesang, Op. 52 No. 5, D. 846 03:25
- Das Heimweh, Op. 79 No. 1, D. 851:
- 8 Schubert: Das Heimweh, Op. 79 No. 1, D. 851 07:56
- 6 German Dances, D. 820:
- 9 Schubert: 6 German Dances, D. 820: No. 1 - No. 2 - No. 1 - No. 3 - No. 1 in A-Flat Major 02:28
- Fülle der Liebe, D. 854:
- 10 Schubert: Fülle der Liebe, D. 854 05:30
- Des Sängers Habe, D. 832:
- 11 Schubert: Des Sängers Habe, D. 832 03:34
- Auf der Bruck, D. 853:
- 12 Schubert: Auf der Bruck, D. 853 03:14
- Im Abendrot, D. 799:
- 13 Schubert: Im Abendrot, D. 799 04:05
- 18 German Dances and Ecossaises, Op. 33, D. 783:
- 14 Schubert: 18 German Dances and Ecossaises, Op. 33, D. 783: No. 2 in D Major - No. 4 in G Major - No. 5 in B Minor - No. 6 in B-Flat Major - No. 7 in B-Flat Major 03:45
- Lied des gefangenen Jägers, Op. 52 No. 7, D. 843:
- 15 Schubert: Lied des gefangenen Jägers, Op. 52 No. 7, D. 843 03:09
- An mein Herz, D. 860:
- 16 Schubert: An mein Herz, D. 860 02:50
- Wandrers Nachtlied, Op. 96 No. 3, D. 768:
- 17 Schubert: Wandrers Nachtlied, Op. 96 No. 3, D. 768 02:04
- Wiedersehn, D. 855:
- 18 Schubert: Wiedersehn, D. 855 03:05
Info zu Schubert: Licht und Schatten
In diesem zweiten Teil des Liederzyklus sind Hauptwerke aus den Jahren 1824/25 zu hören. Nachdem Schubert von seiner unheilbaren Krankheit erfahren hatte, durchlief er eine Periode der Ungewissheit und Schwäche. Dank dem Beistand eines Freundes, des Baritons Johann Michael Vogl, schöpfte er aber wieder Hoffnung. Samuel Hasselhorn und Ammiel Bushakevitz laden uns ein zu einem Gang vom Dunkel ins Licht.
"Samuel Hasselhorn ist der große Geschichtenerzähler unter den jungen Liedsängern. Artikulation, Phrasierung, Dynamik, alles steht im Dienst der kleinen und größeren Dramen, die sich vor unseren Ohren abspielen. Da zählen nicht primär Wohllaut oder die Ebenmäßigkeit des Vortrags, sondern die ausdrucksintensive, tiefenpsychologische Wahrheit von Lyrik mal Melodie. In diesem Sinne markieren schon „Die junge Nonne“ und durchaus noch kontrastreicher „Die Allmacht“ Höhepunkte des Albums und der Auslotung des Äußersten im Liedgesangs generell. Oder wen ließe der im Wechsel von Hasselhorn gehauchte und gedonnerte Vers ‚Geht unter, Welt, und störe nimmer die süßen ätherischen Chöre‘ von „Auflösung“ gleichgültig? Ein bedeutender Stellenwert zum Gelingen des Albums kommt dem Pianisten Ammiel Bushakevitz zu. Er ist ein Stimmungszauberer auf dem Flügel, die Schubertschen Kantilenen und, wo gegeben, die onomatopoetisch pianistische Zweitspur zum Gesang durchmisst er als klanggewandter, sensitiv-artistischer Partner." (Dr. Ingobert Waltenberger, onlinemerker.com)
Samuel Hasselhorn, Bariton
Ammiel Bushakevitz, Klavier
Samuel Hasselhorn
hat sich spätestens seit dem Gewinn des Königin-ElisabethWettbewerbs 2018 international einen Namen sowohl im Liedfach als auch auf der Konzert- und Opernbühne gemacht.
Die aktuelle Saison 2023/24 ist geprägt von hochkarätigen Projekten, unter anderem mit drei Neuproduktionen am Staatstheater Nürnberg, dessen Ensemble er angehört (Rollendebüt in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler, Titelpartie in Mozarts Don Giovanni, Titelpartie in Debussys Pelléas et Mélisande), mit seinem Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin (Wolfram in Wagners Tannhäuser) und der Titelpartie in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Staatsoper Berlin. Konzerte der aktuellen Saison führen ihn an die Konzerthäuser Wien (Matthäuspassion) und Berlin (War Requiem), an die Alte Oper Frankfurt (Mahlers Kindertotenlieder) sowie in zahlreiche europäische Städte im Rahmen einer Tournee mit dem Collegium Vocale Gent und dem Orchestre des Champs-Élysées unter der Leitung von Philippe Herreweghe (Mozarts Requiem). Mit Liederabenden tritt er u.a. in Jerusalem, Genf, Oxford, Madrid und Berlin auf.
Hasselhorn war zwei Jahre lang festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem die Titelpartie in Don Giovanni, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L‘elisir d‘amore), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Schaunard (La Bohème) und weitere Fachpartien interpretiert hat. Am Staatstheater Nürnberg gab er neben zahlreichen Auftritten in seinem Stammrepertoire auch seine Rollendebüts als Pelléas in Debussys Pelléas et Mélisande unter der Leitung von Joana Mallwitz und als Ford in Verdis Falstaff. Gastengagements führten ihn u.a. bereits an die Staatsoper Berlin (Conte/Le Nozze di Figaro unter der Leitung von Daniel Barenboim), an die Mailänder Scala (Harlekin/Ariadne auf Naxos), zum Gulbenkian Orchester in Lissabon (Guglielmo/Così fan tutte) sowie an die Opéra national de Paris in einer Ballettproduktion von Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen.
Auf der Konzertbühne war Samuel Hasselhorn in der Philharmonie München, beim Hessischen Rundfunk, im Bozar in Brüssel, in der Tonhalle Zürich, der Barbican Hall in London, in der Philharmonie in Luxemburg, am Theater an der Wien und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen zu erleben. Er debütierte mit den Wiener Symphonikern im goldenen Saal des Musikvereins Wien mit Brittens War Requiem unter der Leitung von Ivor Bolton und sang das Weihnachtsoratorium auf einer Tournee unter Laurence Equilbey in Paris, Aix en Provence und Budapest.
Als international besonders gefragter und geschätzter Liedinterpret arbeitet Samuel Hasselhorn regelmäßig mit renommierten Pianisten wie Helmut Deutsch, Malcolm Martineau, Ammiel Bushakevitz, Julien Libeer, Philippe Cassard oder Joseph Middleton zusammen. Liederabende führten ihn u.a. an die Staatsoper Hamburg, an die Hugo-Wolf- Akademie Stuttgart, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, ans Theater an der Wien, zur Schubertiade Vilabertran in Barcelona, an die Wigmore Hall in London, zur Camerata Musica Cambridge und an die Suntory Hall in Tokio.
Samuel Hasselhorn ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marina Sandel sowie am Conservatoire National Supérieur de la Musique et de Danse de Paris bei Malcolm Walker. Derzeit wird er stimmtechnisch von Patricia McCaffrey betreut. Seine ersten beiden CDs „Nachtblicke“ und die von der Kritik hoch gelobte „Dichterliebe2“ erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS. Beim Label Harmonia Mundi sind bislang „Stille Liebe“ (2020) mit Liedern von Robert Schumann und das Schubert-Programm „Glaube. Liebe Hoffnung“ (2022) erhältlich, beide Titel mit dem Pianisten Joseph Middleton. Im September 2023 erscheint als erstes Album des Projekts Schubert 200 „Die Schöne Müllerin“ mit Ammiel Bushakevitz als Begleiter; im Juni 2024 wird seine erste Orchester-CD folgen.
Ammiel Bushakevitz
In Jerusalem geboren, begann Ammiel Bushakevitz im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Als Liedbegleiter, Solist und Kammermusiker ist er auf sechs Kontinenten aufgetreten, unter anderem in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall, der Pariser Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus, dem Amsterdamer Concertgebouw und der Konzerthalle in Shanghai. Seine Festivalauftritte schließen ein: die Festspiele von Salzburg, Luzern, Bayreuth, Aix-en-Provence, Heidelberg, Mailand, Montreal, Beijing, Brasilia, Melbourne sowie die Schubertiaden von Schwarzenberg, Hohenems, Vilabertran und Tel-Aviv.
Ammiel Bushakevitz ist in Südafrika aufgewachsen und studierte in Leipzig und Paris. Zu seinen Lehrern zählten Phillip Moll und Alfred Brendel. Ammiel Bushakevitz besitzt eine besondere Liebe zum Lied und war einer der letzten Privatschüler Dietrich Fischer-Dieskaus. Der Künstler begleitet führende Liedsänger:innen, wie z.B Ilker Arcayürek, Christian Gerhaher, Laetitia Grimaldi, Thomas Hampson, Samuel Hasselhorn, Julia Kleiter, Katharina Konradi, Konstantin Krimmel, Dame Felicity Lott, Catriona Morison, Anna Prohaska, Anna Lucia Richter und Nadine Sierra.
Zu den Auftritten in der Saison 2024/25 gehören Konzerte in den USA, in Kanada, Island, Brasilien, Südafrika, Israel und Japan in Konzertsälen wie der Wigmore Hall London, Salle Bourgie Montreal, dem Concertgebouw Amsterdam, Palau de la Música Barcelona, Prinzregententheater München, und den Konzerthäusern von Köln und Wien.
Ammiel Bushakevitz und der Bariton Konstantin Krimmel veröffentlichten im Juli 2024 das Album Mythos (Lieder und Balladen von Schubert & Loewe) auf dem Label Alpha. Zusammen mit dem Bariton Samuel Hasselhorn wird er im Februar 2025 bei Harmonia Mundi das zweite Album des Projekts „Schubert 200“ veröffentlichen. Das erste Album, Schuberts Die schöne Müllerin wurde 2024 mit dem Diapason d’or de l’année ausgezeichnet.
Im Jahr 2013 veröffentlichte Ammiel Bushakevitz sein Debüt-Solo-Album, eine Aufnahme mit Klavierwerken von Schubert. Die Einspielung wurde zum Soundtrack des österreichischen Films Gwendolyn. Seither sind mehrere preisgekrönte Aufnahmen auf Labels wie Harmonia Mundi, Alpha, BIS, Challenge, Pentatone, Hänssler und Berlin Classics entstanden. In Partnerschaft mit dem Label Hänssler Classics, ist Ammiel Bushakevitz zurzeit an einem Projekt beschäftigt, um das gesamte Soloklavierwerk Franz Schuberts zwischen 2024 und 2028 aufzunehmen.
Ammiel Bushakevitz bietet regelmäßig Meisterklassen für junge Pianisten an, wie zum Beispiel an der Israelischen Musikakademie in Jerusalem, der University of Queensland in Australien, der Beijing Conservatory, der Universitat de Barcelona und der University of Colorado. Er gibt Benefizkonzerte und Meisterkurse für humanitäre Organisationen in Äthiopien, Brasilien, China, Marokko, Mexiko, Südafrika und Simbabwe. Ammiel Bushakevitz wohnt in Paris und ist Alumnus des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Mitglied der Société des Arts Sciences et Lettres de Paris, Edison Fellow der British Library, London und künstlerischer Leiter des internationalen Kunstvereins Les Voix d'Orphée.
Booklet für Schubert: Licht und Schatten