The Moment Of Truth: Ella At The Coliseum (Live) (Remastered) Ella Fitzgerald

Album info

Album-Release:
1967

HRA-Release:
28.02.2025

Label: The Moment of Truth

Genre: Jazz

Artist: Ella Fitzgerald

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  • 1 The Moment Of Truth (Live At The Coliseum) 02:52
  • 2 Don’t Be That Way (Live At The Coliseum) 04:33
  • 3 You’ve Changed (Live At The Coliseum) 04:37
  • 4 Let’s Do It (Let’s Fall In Love) (Live At The Coliseum) 04:43
  • 5 Bye Bye Blackbird (Live At The Coliseum) 05:02
  • 6 Alfie (Live At The Coliseum) 05:43
  • 7 In A Mellow Tone (Live At The Coliseum) 04:41
  • 8 Music To Watch Girls By (Live At The Coliseum) 03:56
  • 9 Mack The Knife (Live At The Coliseum) 04:53
  • Total Runtime 41:00

Info for The Moment Of Truth: Ella At The Coliseum (Live) (Remastered)

Ella Fitzgerald hat das Live-Album quasi erfunden. Der Grund ist einfach: ihre Auftritte waren durchweg so großartig, dass fast jede ihrer Live-Shows als Album hätte veröffentlicht werden können. Einige ihrer Liveaufnahmen sind daher nicht nur Highlights im Katalog der außergewöhnlichen Künstlerin, sondern Sternstunden der Vocal-Jazz-Geschichte überhaupt. Jetzt kommt eine bislang unbekannte Ella-Live-Perle hinzu!

Die von Wally Heider technisch hervorragend aufgenommenen 4-Spur-Bänder des Mitschnittes ihres Konzertes im kalifornischen Oakland-Alameda County Coliseum vom 30 Juni 1967 wurden erst kürzlich in der Privatsammlung von Verve-Records-Gründer Norman Granz entdeckt.

“Ella Fitzgerald hat das Live-Album quasi erfunden”, schreibt Will Friedwald in seinen Liner Notes zum Album “The Moment Of Truth: Ella At The Coliseum”, das ab dem 28.2. ganz sicher für einige Aufregung in der Jazzszene sorgen wird. Weiter führt er aus: “Folglich gibt es von ihr mehr offizielle und inoffizielle Konzertmitschnitte als von praktisch jedem anderen Künstler, ob ein Star oder nicht, männlich oder weiblich, Jazzer oder was auch immer.” Auch wenn diese kühne Behauptung vielleicht mit etwas Vorsicht zu genießen ist, lässt sich nicht leugnen, dass Ella eine geborene Entertainerin war. Mit ihren launigen Moderationen, den spontanen Dialogen mit ihren Bandmitgliedern und dem Publikum, aber auch mit ihren aus dem Stegreif eingefügten musikalischen Schlenkern und Scat-Einlagen zog sie sechs Jahrzehnte lang die Welt in ihren Bann.

Ella Fitzgerald war zwar das, was man eine Jazz-Diva nennt, aber sie hatte so gar nichts Divenhaftes an sich. Im Laufe ihrer langen Karriere hat uns die First Lady Of Song mit einigen der besten Live-Aufnahmen des Vocal-Jazz beglückt, darunter Alben wie “Ella At The Opera House”, “Ella In Berlin: Mack The Knife”, “Ella And Duke At The Cote D’Azur”, “Ella In Hollywood” und “Ella At Juan-Les-Pines”. Erst vor kurzem wurde in der privaten Sammlung des 2001 verstorbenen Norman Granz, der über Jahrzehnte hinweg Ellas Produzent, Manager und Freund war, eine noch unveröffentlichte Liveaufnahme aus dem Jahr 1967 entdeckt, die sich mit den genannten Alben in jeder Hinsicht messen kann.

Ella befand sich zu jenem Zeitpunkt inmitten einer dreijährigen erfolgreichen und künstlerisch bereichernden Tournee- und Aufnahmekooperation mit Duke Ellington. Bei dem Konzert im Oakland-Alameda County Coliseum in Kalifornien war der Duke zwar nicht selbst mit von der Partie, dafür aber die Bläserstars seines Orchesters (unter anderem Cat Anderson, Cootie Williams, Harry Carney, Paul Gonsalves, Jimmy Hamilton und natürlich Johnny Hodges), die Ellas Begleittrio um den Pianisten Jimmy Jones verstärkten. Das Repertoire hatten die Sängerin und ihr Impresario äußerst clever zusammengestellt: mit Oldies aus der Zeit, als Ella mit den Orchestern von Chick Webb und Benny Goodman auftrat, aktuelleren Klassikern und zeitgenössischen Popsongs, die sie noch nie zuvor gesungen hatte. Eine Neuheit für Ella war auch das Stück “The Moment Of Truth”, mit dem sie das Konzert in enorm swingender Weise eröffnete. Diese Aufnahme erscheint nun vorab als Appetitmacher und könnte einen nicht besser auf das am 28.2. erscheinende Album einstimmen, das noch eine ganze Menge weiterer Überraschungen enthalten wird.

Ella Fitzgerald, Gesang
Das Trio:
Jimmy Jones, Klavier
Bob Cranshaw, Bass
Sam Woodyard, Schlagzeug
Mitglieder von Duke Ellingtons Orchester:
Cat Anderson, Trompete
Mercer Ellington, Trompete
Herbie Jones, Trompete
Cootie Williams, Trompete
Lawrence Brown, Posaune
Chuck Connors, Posaune
Buster Cooper, Posaune
Harry Carney, Saxophon, Klarinette
Paul Gonsalves, Tenorsaxophon
Jimmy Hamilton, Saxophon, Klarinette
Johnny Hodges, Altsaxophon
Russell Procope, Altsaxophon, Klarinette

Aufgenommen in der Oakland-Alameda County Coliseum Arena, Oakland, CA am 30. Juni 1967

Digital remastered




Ella Fitzgerald (1917-1996)
Am 25. April 2007 wäre Ella Fitzgerald, die beliebteste Jazz-Sängerin aller Zeiten, 90 Jahre geworden. Zum Jubiläum veröffentlicht Verve "We All Love Ella", ein spektakuläres All-Star-Tribute an die unvergessene Ella. Unter der Regie von Produzent Phil Ramone interpretieren Michael Bublé, Diana Krall, Stevie Wonder, Chaka Khan und viele andere die beliebtesten Ella-Songs. Außerdem greift das Label ganz tief in die Schublade und befördert einen echten Live-Leckerbissen nach langer Zeit wieder ans Tageslicht: "Ella in Hamburg"!

Über ein halbes Jahrhundert lang verkörperte Ella Fitzgerald das Idealbild der swingenden Jazzsängerin schlechthin. Unterstrichen wird ihre herausragende Stellung durch 14 Grammy-Auszeichungen und eine Bilanz von über 40 Millionen verkauften Alben. Alle lieben Ella - die Fans, die Kritiker, die Musiker, mit denen sie spielte, und nicht zuletzt all ihre Gesangskollegen und Kolleginnen. Als "First Lady Of Song" ist die 1996 gestorbene Sängerin in die Jazzgeschichte eingegangen. Diesen Titel verdankt sie vor allem den grandiosen Songbook-Alben, die sie zwischen 1956 und 1964 für Norman Granz und sein Label Verve aufnahm.

Die am 25. April 1917 in Newport News/Virginia geborene und in armen Verhältnissen aufgewachsene Ella Fitzgerald schaffte ihren Sprung ins professionelle Lager am 21. November 1934 bei einem Amateurtalentwettbewerb im legendären Apollo Theater in Harlem. Der Altsaxophonist Benny Carter, der den Auftritt der 17jährige gesehen hatte, empfahl sie dem Bandleader und Schlagzeuger Chick Webb, der gerade nach einer neuen Sängerin suchte. Webb war von der Erscheinung Ellas zunächst gar nicht begeistert, gab ihr dann aber trotzdem eine Chance. Und die verstand Ella zu nutzen. Schon wenig später trat der "ungeschliffene Diamant" (wie sie Webbs Trompeter Mario Bauzá damals nannte) mit Webbs Orchester im Savoy Ballroom auf und machte mit der Band auch die ersten Aufnahmen. Mit "A-Tisket, A-Tasket" landete sie 1938 ihren ersten Riesenerfolg. Die Nummer avancierte zur Hymne der Swingära.

Als Chick Webb im Juni 1939 starb, übernahm Ella, die längst zum eigentlichen Zugpferd des Orchesters aufgestiegen war, offiziell die Leitung. Als das Orchester 1941 nach einer weniger erfolgreichen Phase aufgelöst wurde, begann Ella ihre Solokarriere und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei dem Label Decca. Für Decca nahm sie in den folgenden Jahren mit Partnern wie dem singenden Altsaxophonisten Louis Jordan oder beliebten Doo-Wop-Gesangsensembles wie den Delta Rhythm Boys und den Ink Spots zahlreiche Hits auf.

1946 begann sie die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Impresario und Plattenproduzenten Norman Granz, der sie regelmäßig bei seinen "Jazz At The Philharmonic"-Konzerten auftreten ließ. Zehn Jahre lang kümmerte sich Granz als Agent um Ella, bis er sie endlich bei der Decca loseisen und für sein eigenes Label Verve unter Vertrag nehmen konnte. Unter der Obhut von Granz trat Ella, die sich nach sechs Jahren Ehe 1953 von dem Bassisten Ray Brown getrennt hatte, nun in ihre kreativste Phase: Zwischen 1956 und 1964 nahm sie für Verve u.a. eine sensationelle Reihe mit Songbook-Einspielungen auf, die den Komponisten und Textdichtern Cole Porter, Richard Rodgers und Lorenz Hart, Duke Ellington, Irving Berlin, George und Ira Gershwin, Harold Arlen, Jerome Kern und Johnny Mercer gewidmet war. Legendär sind auch das "Porgy & Bess"-Album, das sie gemeinsam mit Louis Armstrong aufnahm, oder das Live-Album "Ella In Berlin", auf dem die Sängerin den Text des Songs "Mack The Knife" vergessen hatte und sich mit Improvisation brillant aus der Klemme rettete. "Nahezu all ihre Verve-Einspielungen sind die Anschaffung wert", bilanzierte der amerikanische Kritiker Scott Yanow.

Nach den Verve-Jahren unternahm Ella mit Einspielungen für andere Labels weniger geglückte Versuche, mit der Interpretation zeitgenössischer Popsongs ein neues Publikum zu gewinnen. Erst als Norman Granz, der Verve mittlerweile an MGM abgetreten hatte und in der Schweiz wohnte, ein neues Label namens Pablo aufbaute und die Sängerin erneut zu sich holte, konnte sie wieder an die brillanten Aufnahmen und Erfolge anknüpfen, die sie zuvor bei Verve erlebt hatte. Für Pablo nahm Ella in den 70er und 80er Jahren u.a. noch einige exzellente Alben mit Count Basie, Joe Pass und Oscar Peterson auf.

1994 zog sich Ella Fitzgerald ganz aus dem Musikbusiness zurück. Zwei Jahre später, am 15. Juni 1996, starb sie im Alter von 81 Jahren in Beverly Hills.

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