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Orff: Carmina Burana


Label: Deutsche Grammophon
Release: 1995
Genre: Classical
Choral
$ 20.00

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Der Songtitel
Titel Min Format Groesse

Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin; Eugen Jochum

Gesamtzeit: 56:03 Min
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  • Classical
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    Orff, Carl
    Deutsche Grammophon
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Dietrich Fischer-Dieskau - Bariton
Der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Auf der Opernbühne machte er sich von Deutschland aus international einen Namen, sein Repertoire als Konzertsänger umfasst über 3000 Lieder. Insbesondere seine Schubert-Interpretationen zählen zu den bekanntesten Aufnahmen weltweit. Franz Schubert schuf im frühen 19. Jahrhundert mit über 600 Liedern, an Mozart und Beethoven anknüpfend, die Fundamente des deutschen Kunstliedes, das als 'le lied' resp. 'The lied' Eingang in die französische bzw., englische Sprache gefunden hat. Seine beiden großen Liederzyklen 'Die Winterreise' und 'Die schöne Müllerin' gehören seither zu den Kernstücken im Repertoire. Dietrich Fischer-Dieskau nahm für das Warner-Label Erato, begleitet von Hartmut Höll, eine ganz persönliche Auswahl von 38 Schubert-Liedern auf, die von den 'Der alte Goethe' aus '54 gesammelte Lieder' op.9 über '6 hebräische Gesänge' op.13 bis hin zum kurz vor Schuberts Tod komponierten 'Abschied' aus dem posthum zusammen gestellten Zyklus 'Schwanengesang' D957 reicht.

Robert Schumann, der jüngere Zeitgenosse Schuberts und ein weiterer Meister des romantischen Kunstlieds, schrieb im Jahr 1840, seinem 'Liederjahr' gut die Hälfte seines gesamten Lied-Oevres, schon im Februar vollendete er den Liederkreis op.24 nach Gedichten von Heinrich Heine, die Dietrich Fischer-Dieskau hier mit Hartmut Höll neben den anderen bedeutenden Zyklus 'Dichterliebe' und weitere Schumann-Lieder stellt.

Die Blüte des romantischen Kunstlieds ist auch an den Beiträgen von D'Indy, Fauré, Chausson, Saint-Saens und anderer zu bewundern, die Fischer-Dieskau in seiner Zusammenarbeit mit dem Pianisten Höll präsentiert.

Dietrich-Fischer-Dieskau ist als ein wachsamer Interpret bekannt geworden, der sich jedem Repertoire mit vollem Respekt nähert. So verwundert es nicht, dass der lyrische Bariton, der als maßgeblicher Fachmann für das romantische Lied bekannt wurde, auch die jüngeren Entwicklungen des Repertoires wohlwollend verfolgte. Hanns Eisler, ein hoch begabter Schüler Schönbergs, der sein Schaffen jedoch nicht im Elfenbeinturm der Avantgarde, sondern in den Dienst einer praktischen Verwendbarkeit verstanden sehen wollte und als Sozialist 1933 in die USA auswandern musste, hat das durchkomponierte Kunstlied dem amerikanischen Song angenähert. Fünf seiner Lieder, darunter 'Verfehlte Liebe' und 'Die Landschaft des Exils' schlagen die Brücke zu der abschließenden Werkgruppe dieser Dietrich Fischer-Dieskau-Box: den Liedern von Schostakowitsch und Aribert Reimann auf Gedichte von Michelangelo.

Schostakovichs Suite auf Gedichte von Michelangelo Buonarotti Op. 145 entstand 1974, kurz vor dem Tod des Komponisten. Die Lieder, die Weisheit, Liebe, Schöpfung, Tod und Unsterblichkeit thematisieren, wirken durch die ernste Sparsamkeit, die sowohl die ursprüngliche Version für Bass und Klavier als auch die später orchestrierte Fassung auszeichnen. Dietrich Fischer-Dieskau hat sich im Lauf seiner ein halbes Jahrhundert umspanennden Karriere weiderholt für die Uraufführung junger Komponisten eingesetzt. Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem zehn Jahre jüngeren Aribert Reimann, der seit den 1960er Jahren zum bedeutendsten Liedkomponisten avancierte, ohne sich einer avantgardistischen Schule anzuschließen. Fischer-Dieskau brachte 1986 Reimanns '3 Poemi di Michelangelo' zur weitbeachteten Uraufführung.

Gundula Janowitz - Sopran
Gundula Janowitz wurde am 2. Aug. 1937 in Berlin geboren. Einen Teil ihrer Jugend verlebte sie in Graz, wohin ihre Eltern gleich nach dem Krieg übersiedelten.

Nach dem frühen Tod ihres Vaters verließ sie das Gymnasium, besuchte eine Handelsschule und war anschließend sechs Jahre lang als Stenotypistin tätig. Neben ihrer Arbeit studierte sie von 1953 bis 1959 bei Herbert Thöny am Landeskonservatorium in Graz Gesang.

Herbert von Karajan wurde auf J. aufmerksam und zeigte sich begeistert von ihrer ausdrucksvollen lyrischen Sopranstimme, deren Spannkraft vom dramatischen Fach bis hin zum subtilen Lied reichte. Ebenso beeindruckte ihn der immense Fleiß und die Disziplin der jungen Sängerin. 1959 engagierte er sie als Barbarina in 'Figaros Hochzeit' von Mozart an die Wiener Staatsoper, deren Ensemble sie bis 1990 (seit 1981 auch Ehrenmitglied) angehörte. Bereits ab 1961 sang sie große Partien, wie die Pamina in Mozarts 'Zauberflöte' oder die Micaela in Bizets 'Carmen'. Von der Richard-Wagner-Gesellschaft erhielt sie ein Stipendium für die Bayreuther Festspiele, wo sie von Wieland ...

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